Hinweis: Die Inhalte dieser Webseite dienen der allgemeinen Information. Verbindliche und tagesaktuelle Angaben zu Förderprogrammen und Gesetzgebung erhalten Sie auf energiefranken.ch, beim Bundesamt für Energie und auf der offiziellen Webseite Ihres Kantons.
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Warum eine Solaranlage für Ihr Einfamilienhaus?

Immer mehr Eigenheimbesitzer in der Schweiz entscheiden sich für eine eigene Solaranlage. Die Gruende sind vielfaeltig: steigende Strompreise, der Wunsch nach Energieunabhängigkeit und das Bewusstsein für den Klimaschutz. Eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach ist eine der besten Investitionen, die Hausbesitzer heute taetigern können.

In der Schweiz produziert eine typische Solaranlage mit 10 kWp rund 10'000 kWh Strom pro Jahr. Das deckt den Bedarf eines durchschnittlichen Vierpersonen-Haushalts vollstaendig ab. Gleichzeitig sparen Sie mit jeder selbst erzeugten Kilowattstunde bares Geld, da der Solarstrom vom eigenen Dach deutlich guenstiger ist als Netzstrom.

Die richtige Groesse für Ihre Anlage

Die optimale Groesse einer Solaranlage haengt von mehreren Faktoren ab. Der wichtigste ist Ihr jaehrlicher Stromverbrauch. Ein durchschnittliches Schweizer Einfamilienhaus verbraucht zwischen 4'000 und 6'000 kWh pro Jahr. Wenn Sie eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto betreiben, kann der Verbrauch auf 8'000 bis 12'000 kWh steigen.

Als Faustregel gilt: Pro 1'000 kWh jaehrlichem Stromverbrauch sollten Sie etwa 1 kWp Leistung installieren. Eine typische Anlage für ein Einfamilienhaus liegt zwischen 6 und 15 kWp, was einer Dachfläche von 35 bis 90 Quadratmetern entspricht.

Einflussfaktoren auf die Anlagengroesse

Kosten und Wirtschaftlichkeit

Die Kosten für eine Solaranlage auf einem Einfamilienhaus in der Schweiz liegen typischerweise zwischen CHF 15'000 und CHF 30'000. Dieser Preis umfasst die Module, den Wechselrichter, die Montage und den elektrischen Anschluss. Die Kosten pro installiertem kWp sinken mit zunehmender Anlagengroesse.

Dank der Einmalvergütung (EIV) des Bundes erhalten Sie einen erheblichen Teil der Investition zurück. Die EIV betraegt je nach Anlagengroesse zwischen 20 und 30 Prozent der Investitionskosten. Viele Kantone bieten zusätzliche Förderprogramme an, die die Investition weiter reduzieren.

Eine typische Solaranlage mit 10 kWp für rund CHF 22'000 amortisiert sich bei einem Eigenverbrauch von 30% innerhalb von 10 bis 12 Jahren. Danach produzieren Sie quasi kostenlosen Strom für weitere 15 bis 20 Jahre.

Die optimale Dachausrichtung

Idealerweise zeigt Ihr Dach nach Sueden mit einer Neigung von 25 bis 35 Grad. Aber auch Dächer mit Ost- oder Westausrichtung sind gut geeignet und erzielen noch 80 bis 90 Prozent des maximal möglichen Ertrags. Selbst Norddächer können bei flacher Neigung sinnvoll sein, wenn die Anlage ausreichend gross dimensioniert wird.

Die Verschattung durch Baeume, Nachbargebaeude oder Kamine kann den Ertrag deutlich reduzieren. Eine professionelle Auswertung berücksichtigt alle diese Faktoren und berechnet den zu erwartenden Ertrag praezise.

Der Weg zur eigenen Solaranlage

Der Prozess von der ersten Idee bis zur fertigen Solaranlage umfasst mehrere Schritte. Zunaechst lassen Sie eine professionelle Auswertung erstellen, die das Solarpotenzial Ihres Dachs analysiert. Anschliessend holen Sie Offerten von qualifizierten Installateuren ein und vergleichen die Angebote. Nach der Auftragserteilung kuemmert sich der Installateur um die Meldung bei der Gemeinde, die Bestellung der Materialien und die Montage.

Die eigentliche Installation dauert in der Regel nur 2 bis 5 Arbeitstage. Vom ersten Kontakt bis zur Inbetriebnahme sollten Sie mit einer Gesamtdauer von 2 bis 4 Monaten rechnen, wobei die Wartezeit auf Materialien und die Bearbeitung der Meldung den grössten Teil ausmacht.

Eigenverbrauch maximieren

Der Schluessel zur optimalen Wirtschaftlichkeit liegt im Eigenverbrauch. Je mehr Solarstrom Sie selbst verbrauchen, desto mehr sparen Sie. Ohne spezielle Massnahmen liegt der Eigenverbrauch typischerweise bei 25 bis 35 Prozent. Mit einem Batteriespeicher laesst er sich auf 60 bis 80 Prozent steigern.

Weitere Strategien zur Erhoehung des Eigenverbrauchs sind die zeitliche Verlagerung von Stromverbrauchern (z.B. Waschmaschine und Geschirrspueler am Mittag laufen lassen), die Kombination mit einer Wärmepumpe und das Laden des Elektroautos mit Solarstrom.

Fazit: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt

Die Kombination aus sinkenden Anlagenpreisen, attraktiven Förderungen und steigenden Strompreisen macht den aktuellen Zeitpunkt ideal für die Investition in eine Solaranlage. Eine professionelle Auswertung zeigt Ihnen, ob und wie sich eine Anlage auf Ihrem Dach lohnt.

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Optimale Anlagengrösse und Förderung für Ihr Schweizer EFH

Für ein typisches Einfamilienhaus in der Schweiz empfiehlt sich eine Anlagengrösse zwischen 8 und 15 kWp. Die exakte Dimensionierung hängt vom aktuellen Stromverbrauch, der verfügbaren Dachfläche und den geplanten Erweiterungen ab. Ein Vierpersonen-Haushalt verbraucht durchschnittlich 4’000–5’000 kWh pro Jahr. Planen Sie zusätzlich eine Wärmepumpe und ein Elektroauto ein, steigt der jährliche Bedarf auf 10’000–13’000 kWh. Die Einmalvergütung (EIV) des Bundes über Pronovo deckt typischerweise 20–25 % der Investitionskosten.

Dimensionieren Sie die Anlage lieber etwas grösser, da die Grenzkosten pro zusätzlichem kWp gering sind und die EIV-Förderung proportional steigt. Ein nachträglicher Ausbau ist zwar technisch möglich, aber deutlich teurer als eine grössere Erstinstallation. Swissolar empfiehlt, mindestens die gesamte geeignete Dachfläche zu belegen, um das maximale Potenzial des Gebäudes auszuschöpfen und für zukünftige Verbrauchssteigerungen vorbereitet zu sein.

Den richtigen Installateur finden

Die Wahl des richtigen Installateurs ist beim Einfamilienhaus entscheidend für die langfristige Zufriedenheit. Achten Sie auf Swissolar-zertifizierte Fachbetriebe, die mit den regionalen Gegebenheiten und den kantonalen Bewilligungsverfahren vertraut sind. Holen Sie mindestens drei Offerten ein und vergleichen Sie nicht nur den Preis, sondern auch die verwendeten Komponenten, Garantieleistungen und das Monitoring-Angebot. Ein guter Installateur begleitet Sie von der Planung über die Pronovo-Anmeldung bis zur Inbetriebnahme und stellt sicher, dass Ihre Anlage optimal auf Ihr individuelles Verbrauchsprofil abgestimmt ist.

Wertsteigerung der Immobilie durch Solarenergie

Eine Solaranlage erhöht den Wert Ihres Einfamilienhauses in der Schweiz nachweislich. Studien zeigen, dass Immobilien mit einer eigenen Photovoltaikanlage und einem guten Energielabel einen Mehrwert von 3–6 % gegenüber vergleichbaren Objekten ohne Solaranlage erzielen. Potenzielle Käufer schätzen die Energieunabhängigkeit und die planbaren Stromkosten, die eine Solaranlage bietet. Auch für den GEAK-Ausweis (Gebäudeenergieausweis der Kantone) wirkt sich eine PV-Anlage positiv aus und verbessert die Energieetikette des Gebäudes deutlich. Bei einem Verkauf Ihres Einfamilienhauses ist die Solaranlage somit nicht nur eine laufende Ersparnis, sondern auch ein überzeugendes Verkaufsargument.

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