Hinweis: Die Inhalte dieser Webseite dienen der allgemeinen Information. Verbindliche und tagesaktuelle Angaben zu Förderprogrammen und Gesetzgebung erhalten Sie auf energiefranken.ch, beim Bundesamt für Energie und auf der offiziellen Webseite Ihres Kantons.
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Die richtige Modulwahl

Die Auswahl des Solarmoduls beeinflusst Ertrag, Aesthetik und Langlebigkeit Ihrer Anlage. Verschiedene Technologien bieten unterschiedliche Staerken. Wir vergleichen die gaengigsten Modultypen und helfen bei der Entscheidung.

Monokristalline Module

Aus einem einzigen Siliziumkristall hergestellt. Gleichmaessig schwarze Farbe, höchster Wirkungsgrad von 20-23%.

Vorteile monokristallin

Polykristalline Module

Bestehen aus mehreren Siliziumkristallen. Typisch blaue, leicht schimmernde Oberflaeche. Wirkungsgrad von 16-18%. Guenstiger in der Herstellung, bewaehrte und zuverlässige Technologie. Allerdings sinkt ihr Marktanteil zugunsten monokristalliner Module stetig.

PERC und TOPCon: Neue Generationen

Moderne Weiterentwicklungen erhöhen den Wirkungsgrad monokristalliner Zellen auf über 22%. TOPCon (Tunnel Oxide Passivated Contact) ist die neueste Generation und bietet das beste Verhaeltnis von Leistung und Langzeitstabilitaet. Diese Module werden zunehmend zum Standard.

Bifaziale Module

Absorbieren Licht von beiden Seiten und erzielen bis zu 30% Mehrertrag. Besonders geeignet für Flachdächer mit heller Unterlage und Freiflaechen-Anlagen, wo reflektiertes Licht von der Rueckseite genutzt werden kann.

Empfehlung für Ihr Dach

Für die meisten Einfamilienhaeuser in der Schweiz empfehlen wir monokristalline Module mit PERC oder TOPCon Technologie. Sie bieten den höchsten Ertrag pro Quadratmeter und die besten Langzeiteigenschaften. Die etwas höheren Kosten amortisieren sich durch den besseren Ertrag schnell.

Achten Sie beim Modulkauf auf die Leistungsgarantie: Hochwertige Module garantieren mindestens 85% der Nennleistung nach 25 Jahren. Top-Hersteller bieten sogar 87-90% nach 30 Jahren.

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Modulwahl für Schweizer Dachverhältnisse und Klimazonen

Bei der Wahl der Solarmodule für ein Schweizer Dach spielen neben dem Wirkungsgrad auch die Schneelastverträglichkeit und das Temperaturverhalten eine wichtige Rolle. Module mit einem niedrigen Temperaturkoeffizienten liefern an heissen Sommertagen proportional mehr Ertrag und sind daher für Schweizer Dächer mit Südausrichtung besonders empfehlenswert. Für alpine Standorte sind Module mit verstärktem Rahmen und höherer mechanischer Belastbarkeit von mindestens 5’400 Pa Schneelast erforderlich, um auch starken Schneelasten und Winddrücken standzuhalten.

Auf dem Schweizer Markt sind monokristalline PERC- und TOPCon-Module die beliebtesten Technologien. TOPCon-Module erreichen Wirkungsgrade von 21–22,5 % und bieten ein besseres Schwachlichtverhalten – besonders relevant für die nebeligen Wintermonate im Schweizer Mittelland. Heterojunction-Module (HJT) liegen mit über 23 % Wirkungsgrad an der Spitze, kosten aber CHF 30–50 mehr pro Modul. Die höhere Effizienz kann sich auf kleinen Dachflächen trotzdem lohnen, da mehr Leistung auf weniger Fläche erzeugt wird.

Garantie, Qualität und Schweizer Fachberatung

Swissolar empfiehlt, bei der Modulauswahl auf die Garantiebedingungen zu achten: Seriöse Hersteller gewähren 25–30 Jahre Produkt- und Leistungsgarantie mit einer garantierten Restleistung von mindestens 85 % nach 25 Jahren. Schweizer Fachinstallateure mit Swissolar-Zertifizierung berechnen die optimale Modulkombination für Ihre spezifische Dachsituation – unter Berücksichtigung von Verschattung, Ausrichtung und lokalen Klimadaten des Bundesamtes für Energie (BFE). Eine professionelle Verschattungsanalyse kostet wenig Aufwand und kann den Jahresertrag um 5–15 % steigern.

Ästhetik und spezielle Modulvarianten für die Schweiz

Für ästhetisch anspruchsvolle Projekte gewinnen vollschwarze Module (Full Black) mit schwarzem Rahmen und schwarzer Rückseitenfolie zunehmend an Beliebtheit in der Schweiz. Sie fügen sich harmonisch in traditionelle Dachlandschaften ein und werden auch von strengeren Baukommissionen akzeptiert. Bifaziale Module mit transparenter Rückseite eignen sich besonders für Flachdächer mit heller Abdichtung, da sie das reflektierte Licht zusätzlich nutzen und bis zu 10 % Mehrertrag erzielen.

Farbige Solarmodule in Terracotta-, Grau- oder Grüntönen sind eine weitere Innovation für Gebäude mit besonderen architektonischen Anforderungen. Diese Module werden von kantonalen Denkmalschutzbehörden als gestalterisch hochwertige Lösung anerkannt und ermöglichen die Solarnutzung auch an sensiblen Standorten. Die Wirkungsgradeinbusse gegenüber Standardmodulen beträgt lediglich 2–4 Prozentpunkte – ein akzeptabler Kompromiss für eine harmonische Integration in das Ortsbild Ihrer Schweizer Gemeinde.

Praxistest und Ertragsvergleich unter Schweizer Bedingungen

Theoretische Wirkungsgrade und Datenblatt-Werte sagen nur bedingt etwas über die tatsächliche Leistung eines Solarmoduls in der Praxis aus. Schweizer Testinstitute wie das SPF in Rapperswil führen unabhängige Langzeittests unter realen Bedingungen durch, die wertvolle Vergleichsdaten liefern. Diese Tests berücksichtigen das Schweizer Klima mit Nebel, Schnee, hoher Luftfeuchtigkeit und starken Temperaturschwankungen. Module, die unter Laborbedingungen identische Leistungswerte aufweisen, können in der Praxis bis zu 5 % Ertragsunterschiede zeigen. Besonders das Schwachlichtverhalten und die Temperaturkoeffizienten der Module spielen in der Schweiz eine grössere Rolle als in südlichen Ländern. Fragen Sie Ihren Installateur nach Erfahrungswerten mit verschiedenen Modulherstellern in Ihrer Region und lassen Sie sich unabhängige Testergebnisse zeigen, bevor Sie sich für ein bestimmtes Produkt entscheiden.

Langlebigkeit und Degradationsverhalten

Die Langlebigkeit eines Solarmoduls ist ein entscheidender Faktor für die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Hochwertige Module verlieren jährlich nur 0,3–0,5 % ihrer Leistung und liefern nach 25 Jahren noch 85–90 % der ursprünglichen Nennleistung. Günstigere Module können eine höhere Degradationsrate aufweisen, was über die Lebensdauer einen erheblichen Ertragsunterschied bedeutet. Achten Sie auf die Leistungsgarantie des Herstellers: Seriöse Anbieter garantieren mindestens 84,8 % der Nennleistung nach 25 Jahren und 80 % nach 30 Jahren. Die Produktgarantie sollte mindestens 12 Jahre betragen – Premiumhersteller bieten bis zu 25 Jahre. Schweizer Fachinstallateure setzen ausschliesslich auf Module von bankfähigen Herstellern, die im Falle eines Garantieanspruchs auch tatsächlich erreichbar sind und leisten können.

Die Wahl des richtigen Solarmoduls ist eine langfristige Entscheidung, die sorgfältig getroffen werden sollte. Berücksichtigen Sie neben dem Wirkungsgrad auch die Garantiebedingungen, das Degradationsverhalten, die mechanische Belastbarkeit und die Ästhetik. Ihr Swissolar-zertifizierter Installateur hilft Ihnen, das optimale Modul für Ihre individuelle Situation zu finden – unter Berücksichtigung des Schweizer Klimas, der Dachbeschaffenheit und Ihres persönlichen Budgets. Eine fundierte Modulwahl maximiert den Ertrag und die Wirtschaftlichkeit Ihrer Solaranlage über die gesamte Lebensdauer von mindestens 25 Jahren.

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